Der Meineiderich - Story by Mad-Mathe-Prof-Prosa-Malocher-Oppa-Maddin

Veröffentlicht am 12.08.2016

Gerade beim Gärtner meines Vertrauens…

Ich:
Hey Gärtner meines Vertrauens, ich habe Probleme mit Meineiderich.

Mein Gärtner Achim, ein Fachmann auf dem Gebiet der Herbologie, klärt mich auf:

Oh, ich kenne die Problematik mit dieser ekelhaften Unkrautpopulation nur zu gut! Es ist eine, alleine schon wegen der blau-weißen Farbe, besonders hässliche Unkrautart.

Die größte Verbreitung findet man in der Nachbarschaft zu eigentlich schönen großen Städten, aber auch in unterbelichteten ländlichen Gebieten ist sie teils großflächig vertreten. Dort hat sie sich in den nährstoffarmen Jahren, als damalige Lieblingspflanze eines verwirrten deutschen Diktators, besonders stark verbreiten können. Sie bezieht auch heute noch ihre Nährstoffe aus vornehmlich zwielichtigen Quellen.

Besonders unangenehm ich aber die Verbreitung in den naheliegenden ansonsten schönen Großstädten. Anfällig sind da gerade die Jungpflanzen, aus denen dann später meist auch nichts anständiges mehr wird. Sie geht aber auch gerne an Hülsenfrüchte, hier dann meist an die besonders hohlen. Die befallenen Pflanzen erkennt man daran, dass sie auch diese hässlichen Farben annehmen.

Ich empfehle Dir als Sofortmaßnahme die Farben zu entfernen oder zu überkleben. Als dauerhafte Lösung kommt aber nur eine Neuansiedlung der traditionellen „Hafenstraßenorchidee“ oder der „rot-weissen Melches Rose“ in Betracht.

Zur Unterstützung empfehle ich noch das Gegenmittel „Zusammen.Hoch.3“ sowie deine ungeteilte Aufmerksamkeit, gepaart mit einer Überdüngung durch Stauder und reichlich Support an Spieltagen.

Ansonsten hilft nur Geduld. Auf lange Sicht gesehen ist es aber eine gute Investition in unser aller Gesundheit und Wohlbefinden.

Ich:
Danke, Prost und NUR DER RWE ! ! !

← zurück zur Übersicht

nach oben ↑