Hier sagen die Uralt-Ultras ihre Meinung, unabgesprochen und eigenverantwortlich!

Happos Westkurve die 112.te

Veröffentlicht am 08.08.2017

Was ist das nur für eine Welt. Wird man denn nur noch ge- und enttäuscht?
Selbst die rot-weissen Angreifer täuschen lediglich ein Dribbling an.
Nach dem durchweg überzeugenden Auftritt in Dortmund, deutete rein gar nichts auf eine dermaßen miserable Leistung wie gegen den Wuppertaler SV im Städtischen Stadion Essen hin.
So kann man sich täuschen.
Gut 10.000 Leute trauten ihren Augen nicht, wie wenig sich die Heim-Mannschaft zutraute.
Von wegen, der Funke muss vom Platz überspringen.
Die Fans sind Feuer und Flamme für ihren Verein, diesmal sogar ohne Bengalos, aber wenn selbst das kleinste Fünkchen Hoffnung achtlos ausgetrampelt wird, brennt bald gar nichts mehr, höchstens der Baum an der Hafenstraße.
Völlig unerklärlich dieser Leistungsabfall und schwer zu entsorgen, sowas hinterlässt Spuren.
Auch Sven Demandt wirkte eher wie der Master of Desaster, als dass er eine Lösung parat hätte.
Naja, vielleicht fiel der Führungstreffer durch Kevin Grund nach fünf, schon gar nicht so dollen Minuten, einfach zu früh. Danach nahm man Abstand, nicht nur von jeglichen Offensivbemühungen, sondern auch von seinen Gegenspielern.

Wie das wahre Gesicht der Mannschaft aussieht, ist völlig unbekannt.
Da stößt selbst modernste Gesichtserkennungssoftware an ihre Grenzen.
Im Grunde sollte es den Fans von Rot-Weiss Essen aktuell egal sein, ob der Regionalliga-Meister direkt aufsteigt oder nicht.
Aber als Fußball-Anhänger kann ich die lauwarmen, nichtssagenden Sprüche vom DFB-Vorsitzenden, Reinhard Grindel, zu diesem Thema nicht unkommentiert lassen.
Wie Thomas Crown ist der Berufsfunktionär nicht zu fassen, weil einfach zu glitschig.
Ein Aal ist dagegen ein Gürteltier. Der DFB an sich handelt oft gemein, aber auf keinen Fall gemeinnützig.
Die sind so sauber, wie Reinigungsmittel mit Fipronil.

Von wegen, wir brauchen Eier, Oliver Kahn. Eher schon himmlischen Beistand, den sich Pokalgegner Borussia Mönchengladbach im Vatikan (nicht verwandt oder verschwägert mit Olly) bei ihrer Privataudienz mit Papst Franziskus erbaten.
Den Papst in der Tasche benötigen allerdings die Rot-Weissen weitaus dringender, als die glorreichen großen Fohlen. Die Art und Weise der Niederlage gegen den WSV, trübt leider meine Vorfreude auf dieses für Essener Verhältnisse sportliche Großereignis.
Momentan überwiegt mehr die Sorge, eine weitere, langweilige und triste Saison ertragen zu müssen.

Okay, es zwingt mich ja niemand dazu. Ich vergleiche es mit dem Rauchen.
Trotz Schockbilder auf den Schachteln, obwohl die Gefahren eindeutig belegt sind, greift der Süchtige nach einer Phase der Abstinenz zittrig hinein und wartet auf den erlösenden Kick.
Immerhin wurden 4257 Dauerkarten an Frau und Mann gebracht, die können nicht einfach so davonlassen - und wenn, die Rückfallquote ist enorm.

Allen Ärger zum Trotz, ab heute werde ich mich mehrmals schütteln, versuchen zu motivieren, bis Freitagabend Betriebstemperatur zu erlangen.
Eine Pokalsensation ist immer drin und das Ergebnis steht entgegen der allgemeinen Erwartungshaltung tatsächlich noch nicht fest. Die Partie RWE gegen BMG ist ergebnisoffen. Ist ja schließlich kein Dieselgipfel.

Wer dabei sein will und noch keine Tickets hat, dem empfehle ich einen Besuch auf der Homepage der Uralten. Mir sind noch einige wenige Tickets überreicht worden, die natürlich zum Normalpreis erworben werden können.

Auf bessere Zeiten,

der Happo

Der Artikel erschien unter dem Titel Sven Demandt wirkt wie der "Master of Desaster" in der WAZ und NRZ, Lokalteil Essener Sport

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Happos Westkurve die 111.te

Veröffentlicht am 01.08.2017

Der erste von insgesamt 34 Spieltagen der Regionalliga West liegt nun hinter uns.
Zeit für ein Resümee. RWE hat nach wie vor Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Ganze zwei mickrige Punkte trennen die Jungs von der Hafenstraße von der Tabellenspitze.
Na also, geht doch.
Wer das Geschreibsel ernst nimmt, ist selber schuld.

Ernst werde ich aber, wenn es um die Solidaritätsbekundungen aus Teilen der Essener Fan-Szene mit der notgedrungen aufgelösten Dortmunder Gruppierung „0213 Riot“ geht. Ich beteilige mich nicht an Stammtischparolen und das hat nichts damit zu tun, dass ich eh lieber am Tresen stehe, nein, mit solchen Aktionen zeigt man deutlich, dass es den Initiatoren eher um die Zurschaustellung ihrer Gesinnung geht, weniger um den Verein. Sich als Outlaw zu fühlen, hat auch seinen Reiz. Dabei sind auch sie ein Teil dieses Spielchens, wissen ganz genau, wie es abläuft.

Ohne die Banner gäbe es die medienwirksamen Bilder nicht, stimmt. Doch wer instrumentalisiert hier eigentlich wen? Ich wehre mich dagegen in Sippenhaft genommen zu werden, in eine Ecke gestellt zu werden, so wie früher in der Schule, diese Zeiten sind zum Glück vorbei und schon gar nicht passe ich in eine Schublade.
Das gilt ganz sicher ebenso für die erdrückende Mehrheit der RWE-Fans, da lege ich meine Hände für ins Feuer. An alle Außenstehende und Daheim-Gebliebenen, die angebliche Solidarität der Rot-Weiss Fans ist weitaus kleiner, als die Größe der gezeigten Banner es vermuten lässt.

Die „Kurve“ ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Ein Selbstreinigungsprozess wird nicht stattfinden, niemals. Sowas funktioniert nur in der Automobilbranche.
Gifte lassen sich halt schlecht bis gar nicht fotografieren, also alles halb so schlimm.

Wenn ich zu Rot-Weiss Essen gehe, dann will ich eigentlich nur Spaß, Spannung und Emotionen auszuleben.
Ich will die Mannschaft sehen, kämpfend und siegend. Ist das zu viel verlangt?
Probleme habe ich auch so reichlich.

Sportlich gesehen lief es gar nicht so übel im Stadion Rote Erde, zeitweise sogar hervorragend, vor allen Dingen in den ersten 45 Minuten. Auffällig, die Konter wurden mit hohem Tempo vorgetragen.
Auffällig auch, ein massiver Leistungsabfall wie in den letzten Spielzeiten oft erlebt, war in diesem Match nicht zu beklagen.
Auffällig wie in den Vorbereitungsspielen, Neuzugang Kai Pröger. Wächst da etwa neuer Erwin Koen heran?
Sah schon stark nach Fußball aus, was in Dortmund geboten wurde. Von beiden Mannschaften wohlgemerkt.
Ein echter Appetitanreger.
Wenn die Truppe so hungrig auf einen Sieg ist, wie ich auf das nächste Spiel gegen den Wuppertaler SV, dann dürfte der Besuch im Stadion Essen ein echtes Erlebnis für jeden Fußball-Fan werden. Der erlösende Siegtreffer blieb den Essenern noch versagt, gegen den WSV wird er fallen, hundert pro!
In Essen wird es nie ein Opernpublikum geben, aber auch die Liebhaber dieser Musikrichtung werden auf ihre Kosten kommen, wenn „Die Meistersinger von Essen“ erstmal auf Betriebstemperatur sind. Überzeugt? Dann überzeugt Euch selbst.

Bis Sonntag, anne Hafenstraße.

der Happo

Der Artikel erschien unter dem Titel "RWE und die "Meistersinger von Essen" in der WAZ und NRZ, Lokalteil Essener Sport

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BVB U23 gegen RWE - Kommentar von Happo

Veröffentlicht am 30.07.2017

Die Fakten:
Endergebnis: 2:2
Halbzeit : 1:1

Tore: 0:1 Malura (27.), 1:1 Ornatelli - Foulelfmeter (34.), 2:1 Pflücke (48.), Baier (51.)
Zuschauer: 5910

Aufstellung: Heller - Malura ,Zeiger, Urban, Cokkosan, Meier, Lucas (78. Brauer), Pröger, Baier, Grund (71. Jansen) , Platzek

Je näher der erste Spieltag rückte, umso größer wurde meine Anspannung, eine gewisse Art von Vorfreude machte sich breit.
Breit wie "mein" Fahrer, Arnd, die Deutsche Eiche, der mich so zeitig zum Auswärtsspiel in Dortmund abholte, als spielten die Roten in Unterhaching. Immerwieder gerne würde ich mit ihm fahren. Danke, Kleener!

Der äußere Rahmen stimmte. Wie erhofft, fanden zahlreiche BVBler den Weg ins ehrwürdige Stadion Rote Erde, so dass eine für Regionalliga-Verhältnisse stattliche Kulisse von nahzu 6000 Zuschauer gezählt wurde.
Aufmerksamkeit zogen allerdings ausschließlich die in Gelb-Schwarz verfassten Solidaritätsplakate mit der notgedrungen aufgelösten Dortmunder Fan-Gruppierung "0231 Riot" auf sich. Ein gefundenes Fressen für Presse und soziale Medien, deren Bilder ihre Wirkung nicht verfehlen werden.
Mich lässt sowas ziemlich hilflos zurück.
Eine durchweg heuchlerische Diskussion, von allen Seiten!
Die engen Verbindungen der betreffenden Fanlager bestehen nicht erst seit Kurzem, da muss man jetzt nicht so tun, als käme diese Aktion überraschend.
Schade, denn ich möchte eigentlich nur Fußball sehen.

Zum Glück wurde davon eine Menge geboten.
RWE war in Hälfte Eins die bessere, sichtbar auch homogenere Elf.
Der Führungstreffer durch Malura fiel folgerichtig und war absolut verdient.
Dortmunds Reserve deutete im Laufe des Spiels an, dass Einiges an Qualität vorhanden ist.
Wenn die jungen Burschen mal eingespielt sind, dürfte es ungleich schwerer werden, einen Sieg gegen sie einzufahren.

Ein Foulelfmeter musste herhalten (Urban mit einer Grätsche von hinten), damit der BVB zum Ausgleich kam.
Spontan hielt ich es für eine Fehlentscheidung, doch die zaghaften Proteste der Essener ließen auf eine korrekte Entscheidung schließen.
Ornatelli verwandelte unhaltbar.

Mag sein, dass der Strafstoss gerechtfertigt war, doch über die gesamte Spieldauer hinweg, entschied der Schiri im Zweifel für den BVB.

In den zweiten 45-Minuten behakten sich beide Mannschaften intensiv, vor allen Dingen zwischen beiden Strafräumen.
Kevin Grund vertendelte in der Vorwärtsbewegung den Ball. Dortmund schaltete schnell auf Angriff.
Niemand fühlte sich für Pflücke zuständig und der nutzte die Freiheit, zog aus gut 20 Metern unbedrängt ab und jagte das Leder mit voller Wucht unter die Latte. Heller war macht- und auch schuldlos, jedenfalls für mich.

Gut zu sehen, dass RWE sich durch diesen Rückschlag nicht hängen ließ und sich gegen die drohende Niederlage stemmte.
Nach einer Zauberkombination von Grund und Cokkosan landete der Ball im Sechszehner bei Kaptän Benny Baier, der eiskalt einnetzte.
Ging da noch was?
Leider nein, siehe Endergebnis.
Immerhin kassierte RWE nicht noch ein dummes Gegentor kurz vor dem Ende der Partie.
Von daher bin ich nicht unzufrieden, mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise des Auftritts.
Nicht nur die UU´s stind stärker geworden, auch die Demandt-Elf scheint verbessert gegenüber der letzten Saison.

Das soll´s gewesen sein von mir. Muss ja noch Stoff für die Kolumne übrig lassen.

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Die Uralten rüsten auf

Veröffentlicht am 26.07.2017

Gut 10 Jahre zählten die Uralt-Ultras ganze drei Mitglieder, offiziell jedenfalls.
Die Zeit war reif für eine Veränderung, so unsere einhellige Meinung.
Frisches Blut musste her, was nichts mit dem Alter zu tun hat.
DIe Uralten rüsten auf, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ.
Wir haben lange überlegt, ob wir diesen Weg gehen sollen oder doch lieber alles beim alten belassen.
Pottwahl, Sir Manni und ich sind uns dann schnell einig geworden, ja, wir machen es.
Es war kein Problem, geeignetes Personal zu finden.
Nein, vielmehr lag und liegt uns im Magen, Leute zu enttäuschen, weil sie vielleicht auch gerne dabei
sein würden.
Deshalb der klare Hinweis: Es ist ein erster Schritt, die Mitgliedszahl der Uralten zu erhöhen.
Mal schauen, wie es abläuft.

Es wird keinerlei Vereinsmeierei geben, keine Satzung, keine Club-Beiträge oder Gruppenzwang und dergleichen.
Das war die Grundbedingung der drei Gründungsmitglieder.
Alles soll locker und flockig (wie bisher) ablaufen.

Nach welchen Kriterien sind die Neumitglieder ausgewählt worden?

Die Neumitglieder begleiten uns allesamt über Jahre hinweg, sie unterstützen uns,
haben zeitweise die Homepage am Leben erhalten und werden im Rot-Weiss-Umfeld bereits als Uralt-Ultras wahrgenommen.
Hinzu kommt, sie alle haben den Wunsch geäußert bzw. Signale gesendet, offiziell Uralt-.Ultra-Mitglied zu werden.

Kurz: Wir liegen auf einer Wellenlänge, obwohl wir nicht immer einer Meinung sind und auch nicht sein müssen.
Wichtig sind Respekt untereinander und auch anderen Menschen gegenüber.
Rassismus und Abgezocktheit haben hier nix zu suchen.
Einen Heiligenschein braucht allerdings auch niemand aufhaben.
Ehrliche Typen mit Ecken und Kanten halt, das passt.

Übrigens, wir haben auf KEINEN Fall etwas gegen die Damenwelt, nur wollten wir es erstmal so versuchen.
Die UU-Welt kann halt nicht an einem Tag neu erschaffen werden und schon gar nicht fehlerfrei.

So, genug gelabert, hier sind die Namen (in alphabetischer Reihenfolge), die nun endlich auch
offiziell Uralte sind:

CD – Milde Seife
Dirty Harry
Ex-OB
Immerwiederrwe
Kachelschlampe
Mad-Mathe-Prof-Malocher-DJ-Oppa-Maddin
Pidder Dahl
Super Driver
Traumzauberer

Attention:

Wir haben uns noch etwas Besonderes einfallen lassen.
Für ganz besondere Menschen….von anderen Vereinen, sprich farblich Fehlgeleiteten.
Sie haben mehr als einmal bewiesen, wie nahe sie den Uralt-Ultras stehen, was für tolle Typen sie doch sind.
Einfach Brüder im Geiste.
Als kleines Dankeschön und als Anerkennung ernennen wir

Präfect Micha zum UU-Paten - Außenstelle Arminia Bielefeld

und

Lappes zum UU-Paten - Außenstelle Borussia Dortmund

Auch diese Ehrenmitgliedschaft zieht keinerlei Verpflichtung nach sich.
Bleibt einfach so, wie ihr wart und seid.

Pottwahl, Sir Manni und icke sagen

HERZLICH WILLKOMMEN im Club!

Wer von den Neumitgliedern möchte, darf gerne mehr von sich verraten.
Unter der Rubrik „Mitglieder“ werden die Ausdünstungen dann veröffentlicht.
Das geschieht hoffentlich auf einer neu gestalteten Homepage, weil hier der Platz eng wird. :-)

Auf eine tolle, spaßige gemeinsame UU-Zeit!

Danke,

der Happo

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